Eine Reise geht zu Ende

„Das Ende der Reise fehlt irgendwie“, „und dann habt ihr nichts mehr geschrieben“ „…“.  Ja, wir wurden von vielen aufmerksam gemacht und ihr habt ja Recht. Der Bauernhof in der Toskana hat uns so viel Entspannung gebracht, dass wir die Zeit danach nur noch genossen haben. Hier also der länsgst überfällige letzte Teil der Reise:

Die Abreise vom Bauernhof Nonna Stella fiel uns schwer aber wir wollten ja noch etwas sehen vom Norden des Landes. Also auf nach Florenz und rein in die nächste Großstadt. Eine Stadt, wie ein Museum, wurde uns vorher gesagt und das können wir nur bestätigen. Vom Campingplatz, der hoch über der Stadt liegt kommt man ganz einfach mit dem Bus in die Stadt, läuft eine kleine Gasse, biegt um die Ecke und steht vor dem mächtigen Dom. Aber nicht alleine. Schöne Städte ziehen auch eine Menge Touristen an. Die Selfiestick-Verkäufer und Karikaturisten versuchen ihre Ware zu verkaufen, packen aber alle fünf Minuten ihren Kram zusammen, sobald die Polizei auftaucht. Neben den üblichen Attraktionen folgten wir wieder einmal einer Foursquare-Empfehlung und entdeckten hinter zwei Seitengassen einen schönen Platz mit netten kleinen Restaurants und ausgelassener Stimmung.Nach dem obligatorischen Pistazieneis feierten wir am Abend noch ein wenig Geburtstag bei Aperol Spritz und Sonnenuntergang über den Dächern Florenz.

Nächste Station sollte Cinque Terre sein. Ein Nationalpark mit 5 kleinen Städten in 5 Buchten, die man zu Fuß oder Boot erkunden kann. Leider spielte das Wetter nicht mit und so beließen wir es bei einer Nacht in Deiva Marina, einem netten kleinen Küstenort und einer Runde Schwimmen im Meer (endlich warmes Meerwasser).

Das sich schon in Deiva Marina angekündigte Unwetter fanden wir schließlich am Lago di Magiore vor unserer letzten Station in Italien. Aufgrund des Starkregens gab es statt Pasta mal wieder Pizza (ausgewogene Ernährung) im Campingplatzrestaurant. Leider fiel der geplante Radausflug aufgrund eines Ventilschadens aus. Somit fuhren wir mit dem Auto nach Stresa, einem malerischen Ort am See der von den angrenzenden Bergen eingezingelt liegt. An den Hängen und an der Uferstraße kann man prachtvolle Villen und Grand Hotels aus vergangenen Tagen betrachten. Wenn man sich diese Luxushotels so anschaut kann man nur ahnen wie luxuriös eigentlich der Lago di Coma mit seinen Villen sein muss.

Die letzte Woche der Reise brach nun an. Montag morgen. Dienstag wollten wir nach Stuttgart reisen, da ereilte uns eine Facebooknachricht von unseren schweizer Urlaubsfreunden, die wir auf Sizilien kennengelernt haben. Es stand noch eine lose Einladung im Raum auf dem Rückweg in Bern halt zu machen. Wir überlegten nicht lang, packten alles zusammen und fuhren direkt nach Bern um dort einen wunderschönen Abend mit Picknick im Rosengarten über den Dächern Berns zu haben. Vielen Dank euch Dreien und die Einladung nach Düsseldorf bleibt bestehen!

Über Stuttgart ging es dann weiter Richtung Norden und unserem Abschluss an Pfingsten mit der Unitruppe entgegen. Nach dem Pfingstwochenende im Münsterland und einem Wasserskiabenteuer betraten wir am Pfingstmontag unsere Wohnung. 6520km und acht Wochen später.